Pixel-Fixer: hängenden Pixel wiederbeleben
Ein kleines Feld wechselt mit jedem Bild des Displays zufällig die Farben. Liegt es auf einem hängenden Subpixel, kommt der manchmal wieder in Gang. Das Werkzeug läuft im Browser und sendet nichts.
Hängenden Pixel wiederbeleben
Pixel-FixerVorsicht, starkes Flackern. Das Feld wechselt mit jedem Bild des Displays zufällig die Farben. Wer auf flackerndes Licht empfindlich reagiert oder an Epilepsie leidet, sollte das Werkzeug nicht benutzen. Während es läuft nicht ins Feld schauen.
Hilft nur bei hängenden Subpixeln, die eine Farbe zeigen. Schwarze, tote Pixel repariert kein Programm. Nach einer Stunde ohne Erfolg lohnt kein weiterer Versuch.
So gehst du vor
- Pixel finden. Im Pixelfehler-Test auf der schwarzen Fläche: ein roter, grüner, blauer oder weißer Punkt ist ein hängender Pixel. Ein schwarzer Punkt auf Weiß ist tot, da hilft das Werkzeug nicht.
- Warnung lesen. Wer auf flackerndes Licht empfindlich reagiert oder Epilepsie hat, benutzt den Pixel-Fixer nicht. Alle anderen schauen während des Laufs nicht ins Feld.
- Vollbild, Feld platzieren. Im Vollbild lässt sich das Feld mit Maus oder Finger überall hinschieben. Die Feldgröße so wählen, dass der Pixel sicher darunter liegt.
- Starten und warten. Zehn Minuten sind das Minimum. Die Uhr unten links zählt herunter, danach hält das Feld an.
- Nachprüfen. Zurück zum Pixelfehler-Test. Zeigt der Punkt noch Farbe, zweiter Durchgang mit längerer Dauer.
Wie das Flackern wirkt
Ein hängender Subpixel ist nicht kaputt, er steckt fest: Der Transistor hält die Flüssigkristalle in einer Stellung. Das Feld schaltet jeden Pixel darunter mit jedem Bild des Displays in eine zufällige Farbe, bei 144 Hz also 144-mal pro Sekunde. Der ständige Wechsel bringt den Subpixel in manchen Fällen wieder zum Umschalten. Das Prinzip stammt von JScreenFix, dessen Vorbild dieses Werkzeug folgt.
Eine verlässliche Erfolgsquote gibt es nicht. Die im Netz genannten 60 Prozent stammen aus Blogbeiträgen ohne eigene Messung. Realistisch: Manche hängenden Subpixel lösen sich, tote nie.
Andere Methoden, und warum wir sie nicht empfehlen
- Druck mit Stift oder Finger: heise beschreibt die Methode, warnt aber, dass zu viel Druck weitere Subpixel zerstört. Dell rät ausdrücklich davon ab.
- Wärme mit heißem Tuch: gleiche Risiken, dazu Feuchtigkeit am Panel.
- Klopfen: erzeugt laut heise eher neue Fehler, als alte zu beheben.
Alle drei können das Panel beschädigen und die Garantie kosten. Software hinterlässt keine Spuren, deshalb ist sie der erste Versuch. Mehr Fehler als die Pixelfehlerklasse des Herstellers erlaubt, sind ein Fall für die Reklamation, siehe Ratgeber Pixelfehler.
Häufige Fragen
Wie lange muss der Pixel-Fixer laufen?
Mindestens zehn Minuten, so empfiehlt es auch das Vorbild JScreenFix. Zeigt der Subpixel danach noch Farbe, hilft ein zweiter Durchgang mit 20 oder 30 Minuten. Nach einer Stunde ohne Erfolg lohnt kein weiterer Versuch.
Funktioniert das auch bei toten Pixeln?
Nein. Ein toter Pixel bleibt auf Weiß schwarz, weil alle drei Subpixel aus sind. Das ist ein Hardwaredefekt, den kein Programm behebt. Dort hilft nur Garantie oder Austausch, siehe Ratgeber Pixelfehler.
Ist das Flackern gefährlich für das Display?
Für das Panel nicht, es zeigt nur schnell wechselnde Farben wie in einem Spiel. Für Menschen mit Fotosensibilität schon: Blitzen zwischen 3 und 30 Hz löst laut Epilepsy Society am ehesten Anfälle aus, das Feld wechselt noch schneller. Wer betroffen ist, lässt das Werkzeug aus.
Verliere ich mit dem Pixel-Fixer die Garantie?
Dell rät von Pixel-Software und von Druck auf das Panel ab und weist darauf hin, dass eigene Reparaturversuche die Garantie kosten können. Software hinterlässt keine Spuren, Druck und Wärme dagegen schon. Wer noch Garantie hat und mehr Fehler als erlaubt zählt, reklamiert besser zuerst.